496,22 km/h in Papenburg (#35)

Shownotes

In dieser Folge nehmen wir euch mit zu legendären Clubnächten und müden Tanzabenden und wir berichten vom neuen Weltrekord von BYDs Supersportler. Wir sprechen über „China Speed“, elektrische Motorisierung und deren Grenzen. Danach nehmen wir uns die großen Fragen zur Brust: Energiepreise, Arbeitszeiten, Politik, Visionen – oder eben das Fehlen davon.

Wenn euch die Folge gefällt: liked uns, teilt uns – und wenn nicht, reportet uns einfach. Hauptsache, ihr macht was. Eure M&Ms

Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Transkript anzeigen

00:00:02: Vierhundert sechsundneinzig Stundenkilometer mit dreitausend PS ist der gefahren.

00:00:07: Ein voll elektrisches Auto.

00:00:09: In meinen Augen kannst du eine Schrankwand auf fünfhundert Stundenkilometer beschleunigen, wenn du da genug PS reinbaust.

00:00:16: Doch doch, ich bin prädestiniert für die Politik.

00:00:18: Ich bin immer kompromissbereit.

00:00:57: Es ist Freitag bei euch.

00:01:00: Mittwoch bei uns beiden.

00:01:01: Es ist Zeit für die absolute Nummer eins der Mobility Podcast.

00:01:04: Michael Sturmpö und Michael Schritzenmaier live on air.

00:01:07: Michael, guten Morgen.

00:01:08: Ja, guten Morgen.

00:01:10: Mit leichten Startschwierigkeiten, das ist doch trotz umso schöner.

00:01:14: Ich fühle mich jetzt gerade, als wenn wir die letzten im Club sind und nicht mehr so richtig sehen können, weil ich seh dich nämlich nicht.

00:01:28: Witzigerweise, ich fühle mich auch wie der Letzte, der im Club ist.

00:01:30: Ich habe wirklich so bescheiden geschlafen.

00:01:34: Ich bin die ganze Nacht aufgewacht und jetzt heute Morgen, das stresst mich total, hat dieses Internet nicht funktioniert, sodass wir uns wirklich nicht per Video sehen, sondern nur miteinander reden können.

00:01:42: Mit zwanzig Minuten Verspätung.

00:01:44: Also sowas stresst mich wahnsinnig.

00:01:46: Insofern, es fühlt sich wirklich so an wie so der Walk of Shame morgens um halb fünf.

00:01:51: Übrigens, morgens um halb fünf, so.

00:01:54: Früher, als wir um halb fünf aus der Kneppe gefallen sind, dann hatte man mega Hunger.

00:01:59: Und ich kann dir nicht sagen, wie oft ich mit meinen besten Freunden dann die riesen Idee hatte, es gab damals ein McDonalds, der war so vier Kilometer weit weg.

00:02:09: Und da sind wir dann hingelaufen, um rauszufinden, dass wir zwischen fünf und sieben Uhr immer zu waren.

00:02:16: Das gehört ja quasi, das war schon so ein Ritual.

00:02:18: Weil

00:02:18: wir so schlau sind.

00:02:19: Ich meine, wenn wir so schlau sind, ist das mehrfach passiert.

00:02:24: Mit dem Effekt, als wir wieder zu Hause waren, machen wir nüchtern.

00:02:30: Es spricht wirklich für die Intelligent.

00:02:35: Unter drei, sie hatten auch noch ein Metabolismus.

00:02:37: Nicht gecheckt haben.

00:02:40: Ja, also früher, ich tricke ja wirklich ganz selten oder gar kein Alkohol mehr, aber früher habe ich mich schon gewundert.

00:02:47: Also andersherum, es gibt ja verschiedene Leute, Arten von Leuten.

00:02:53: Also ich bin immer peak-earlier gewesen.

00:02:55: Also ich hab immer, wenn, ich war null eins, wenn ich feiern wollte, dann hab ich gefeiert, dann war aber meistens so, elf Uhr war schon allen klar, das wird auf jeden Fall nichts mehr mit mir den Rest der Nacht.

00:03:06: Aber ich war friedlich und happy und bin wahrscheinlich irgendwann eingepennt.

00:03:11: Einer meiner besten Freunde aus den Kindertstagen, der Tip Top.

00:03:16: Der war jemand, wenn du dem nach einer durchfeierten Nacht gesagt hast, um vier Uhr morgens, hey, pass auf, wir müssen jetzt noch durch so einen Fluss schwimmen, auf der anderen Seite noch drei Kilometer laufen.

00:03:28: Da holen wir uns einen Kasten Bier, wir müssten dann aber noch mal zurück und laufen dann auf eine Party, die fünf Kilometer weiter weg ist.

00:03:34: Dann hat er gesagt, hey, ist eine mega geile Idee und hat das noch durchgezogen bis morgens um zehn Uhr.

00:03:38: Ich weiß nicht, wie das ging, aber das gibt ja unterschiedlich.

00:03:42: Das ist wirklich so, kennst du dich solche Leute, die sich wieder nüchtern trinken?

00:03:48: Wo du sagst, wie geht denn das?

00:03:49: Du warst doch schon zweimal tot.

00:03:52: Und dann, dann, dann, dann kommt so was Absodes, wie wir müssten jetzt noch mal.

00:03:56: wirklich, wir fahren jetzt noch nach Düsseldorf und da ist dann eine Party und dann müssen wir uns noch anstellen und die sagen, ey, das ist eine super Idee, das machen wir auf jeden Fall.

00:04:03: Ich hab's ja noch nicht mehr, aber wir sind zur Eingangstür geschafft.

00:04:08: Ja, es gibt, es gibt halt... Ich

00:04:10: kann nicht mehr sehen, das macht's wirklich schwer.

00:04:14: Ich überleg grad, ich bin ja auf dem Dorf aufgewachsen.

00:04:18: Und dann gab's halt, es gab genau diese zwei Lager.

00:04:21: Es gab die Leute, die vor der Party schon eine Flasche Wodka getrunken hatten, dann gekotzt haben und dann auf der Party weitergemacht haben.

00:04:30: Also die konnten irgendwie ... Taktisches kotzen,

00:04:32: man kennt das.

00:04:33: Ja,

00:04:33: genau, haben dann durchgezogen.

00:04:34: Und dann gab's halt die ... Ich war auch der elf Uhr Typ meistens.

00:04:39: Ich vertrag auch maximal anderthalb Bier nach wie vor.

00:04:42: Früher auch schon so.

00:04:43: Und dann bin ich ... So rott sie dich, dass ich einschlafe.

00:04:46: Ich schlappe Penner einfach ein oder ich mache einen Polnischen.

00:04:49: Also ich mache Autopilot rein und die gehen nach Hause.

00:04:51: Das ist

00:04:55: exakt.

00:04:57: Ich war nie so der Typ, der als letzter nach Hause gegangen ist, weil das habe ich einfach nicht geschafft.

00:05:01: Da war ich müde, weil ich nichts getrunken habe oder ich war halt müde, weil ich zu viel getrunken habe.

00:05:27: Ich bin eigentlich um halb zehn müde.

00:05:29: Also abends.

00:05:31: sozusagen in Berlin, wenn du in den Club gehst.

00:05:33: Also ich bin ganz, ich geh oft, ich geh öfter mal alleine tanzen.

00:05:36: Ja, einfach geh ich eine Stunde, anderthalb raus.

00:05:40: Einfach weil ich ein bisschen raus muss, da bin ich.

00:05:41: aber dann, die machen halt oben, sag ich mal.

00:05:44: Nominal um... um... um... um... um... um...

00:05:52: um... um... um... um... um... um...

00:06:05: Mit dem Effekt, mit dem Effekt, ich war einmal, ich weiß noch, da war ich im Sisyphos in Berlin, das ist so ein Club und da stand ich ganz, da war eine Schlange und ich stand immer ganz vorne, das war schon wirklich, also schwierig.

00:06:15: Und ich hab mich ein bisschen mit dem Türsteher unterhalten und so und dann gesagt, okay, das ist gut, dann bin ich da reingegangen, ich sag jetzt mal, es war null Uhr, so.

00:06:22: Aber ein Uhr bin ich wieder raus.

00:06:25: Der Typ, ich hab am Anfang, oh, ist was passiert.

00:06:28: Dann sag ich, nee, nee, ich bin einfach fertig, bin einfach fertig mit tanzen.

00:06:31: Und der guckt mich an und sagt, wir haben ja quasi noch gar nicht richtig aufgemacht.

00:06:35: Ich bin jetzt müde, Kollege.

00:06:36: Guck mal, ich bin schon ein bisschen älter.

00:06:38: Der hat die Welt nicht mehr verstanden.

00:06:40: Der sagt, okay, das hat er noch nie.

00:06:41: Soll er mir einen Stempel geben, ob ich nachher wiederkomme, sage ich, Kollege.

00:06:44: Ich gehe jetzt in den Kippkeit-Club.

00:06:46: Auf gar

00:06:47: keinen Fall.

00:06:50: Ohne Scheiß, sowas.

00:06:51: Nee, nee, nee, nee, nee.

00:06:52: Ich bin nach Hause gegangen.

00:06:53: Am nächsten Tag habe ich Beine trainiert, wie es sich gehört.

00:06:55: Ja, okay.

00:06:57: Nach dem Eier, Omelette, Frühstück.

00:06:58: Apropos,

00:06:58: was macht denn dein Training?

00:07:02: Was macht denn dein Training?

00:07:03: Ach, du, was soll ich sagen?

00:07:05: Ich weiß, Montag und Dienstag in Berlin bin...

00:07:08: Maskurt, Maskurt.

00:07:09: ... bin heute Nacht wiedergekommen.

00:07:10: Eigentlich hätte ich heute Morgen trainieren sollen, aber ich hab's auf heute Nachmittag verschoben.

00:07:14: Aber ansonsten geht's.

00:07:16: Ja, das ist geil.

00:07:20: Boah, wir machen mal eine Trainingssession aus dem Gym.

00:07:23: Da freut sich dann der Max, weil das natürlich klirrt und klingt hinten an, wenn wir die schweren Gewichter auf diese Stangen schieben.

00:07:33: Entschuldigung, eine Sache musst du der geneigte Hörer wissen, wenn ich wenig geschlafen habe, dann neige ich dazu,

00:07:41: das zu sein.

00:07:42: Ich habe auch irgendwie Bock, heute die ganze Folge rumzulabern.

00:07:45: Weißt du, ich sehe dich nicht, ich weiß gar nicht, ich weiß gar nicht, ich weiß gar nicht, was ich machen wollte.

00:07:51: Ja, ich habe auch nur drei Stunden geschlafen irgendwie.

00:07:59: Wir machen... Wir machen ein bisschen Mobility machen, oder?

00:08:05: Ich habe

00:08:05: eine Sache gelesen.

00:08:09: Oh, ich hoffe, du hörst mich gut.

00:08:11: Und zwar, was sagt dir der Name Yang Shang?

00:08:16: Eine chinesische Autobarke.

00:08:21: Das war leicht.

00:08:23: Von BYD.

00:08:24: Was sagt dir

00:08:25: der Name Yang Shang?

00:08:26: BYD

00:08:27: Luxusmarke.

00:08:29: Schritzt mal, du bist... Schrießen wir.

00:08:31: ja, you had one job.

00:08:33: Also das heißt erstmal, young one.

00:08:34: Entschuldigung.

00:08:36: Ja,

00:08:36: ja.

00:08:37: Aber young one, young one, U-Nine Xtreme.

00:08:41: Ja, Vierhundert.

00:08:42: Was hat der gemacht?

00:08:43: Vierhundert.

00:08:43: Was hat er

00:08:43: geschafft?

00:08:44: Hast du das gelesen?

00:08:44: Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert,

00:08:50: Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierhundert, Vierh.

00:08:59: Die Rennstrecke ist, wo Leute solche Geschwindigkeitsrekorde aufstellen.

00:09:02: Gerade mal, wo Papenburg liegt in welchem Bundesland.

00:09:08: Deswegen leg ich dir den Punkt auf einen F-Meter.

00:09:11: Sagen wir doch mal, wo ist Papenburg?

00:09:13: Papenburg

00:09:14: liegt im Wunderschön Niedersachsen und ist Deutschlands Hochgeschwindigkeitsstrecke mit zwei sogenannten Steilkurven.

00:09:25: Und diese Strecke wird häufig genutzt von Automobilerstellern, um Hochgeschwindigkeit von den Fahrzeugen und die Maximalgeschwindigkeit von Fahrzeugen zu testen.

00:09:36: Und gehabt einmal in Yang Wang vor ungefähr zwölf Jahren war das erste Fahrzeug, das die Sieh vierhundert Stunden Kilometer überschritten hat als das erste Produktionsfahrzeug war ein Bugatti Veyron mit tausend und einem PS, der ist damals vierhundert und sieben Stunden Kilometer gefahren.

00:09:56: Und jetzt der der Yang Wang ist glaube diese Woche war das oder am Wochenende die vierhundert.

00:10:01: ich habe vierhundert vierhundert neunzig im Kopf, aber vielleicht sind es auf vierhundert sechs neunzig oder zwei neunzig, aber so in der Range zumindest.

00:10:06: Jetzt habe ich eine Sache vorbereitet.

00:10:08: Das eine Sache vorbereitet, das waren viele Glaube, aber wahrscheinlich so wie ich yang shang und yang wan verwechsel habe ich das auch wieder verbaselt.

00:10:14: Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:10:17: ja.

00:10:17: Und es gibt ein Video auf YouTube, das kann ich eben empfehlen, wo nicht nur der Fahrer gefilmt wird und das Fahrzeug, wie es diese Geschwindigkeitsregord aufstellt, sondern auch eine Leistungskurve angezeigt wird.

00:10:33: Also eine Leistungskurve, wie das Fahrzeug von Null auf auf Hundert und dann von Hundertdreißig auf Vierhundertsechsenneunzig beschleunigt.

00:10:41: Und das ist einfach der absolute Wahnsinn gewesen.

00:10:46: Das ist die Eiger Nordwand, nämlich einfach an.

00:10:50: Es geht einfach vertikaler Ost.

00:10:53: Du musst also, wie gesagt, zwischen den beiden Steilkurven, also es ist eigentlich nur so ein Oval, wenn du so willst, zwischen den beiden Steilkurven sind ungefähr acht Kilometer Strecke.

00:11:04: Also acht Kilometer aus Falt.

00:11:06: und dann musst du wieder ein bisschen abbremsen, weil du kannst nicht mit Vollspeed in diese Kurve da rein fahren, weil dann so viel G-Kräfte einfach auf dich wirken, dass du einfach vor allem bei der Geschwindigkeit so ein Sitz gedrückt wirst, dass du ohmächtig wirst.

00:11:18: Du sollst in diesen Steilkurven maximal zweihundertfünfzig Stundenkilometer fahren.

00:11:22: Und dann, was die meisten machen ist, die fahren mit der Geschwindigkeit in die Steilkurve rein und nach der Kurve fangen sie an zu beschleunigen.

00:11:30: Und dieser, dieser Jan Wang, der hat das halt auch gemacht.

00:11:34: Und das siehst du dann halt, der ist allerdings so von zweihundert, zwanzig, zwanzig, dreißig ist er dann auf die vierhundert, zweiein, neunzig oder sechsneinzig hoch.

00:11:41: Da musst du aber auch relativ schnell wieder abbremsen, damit du bei der Folgekurve, weil diese acht Kilometer, die, die, die covers du in unter zwanzig Sekunden.

00:11:53: So, das heißt, das heißt.

00:11:57: Das heißt, du musst, du musst, du musst.

00:12:03: Du musst dann wieder abbremsen, damit du nicht so schnell in die Folgekurve fährst.

00:12:06: Und das Limit, was das Fahrzeug hatte, hat mir ein Ingenieur gesagt, war nicht die Leistungsfähigkeit des Motors, also diese dreitausend PS, das waren vier Radnabendotoren, die das beschleunigt haben, sondern waren die Reifen.

00:12:21: Denn ab ungefähr fünfhundert Stundenkilometer fangen die Reifen an durch die Fliehkräfte, das Gummi fängt an sich abzulösen und dann fährst du nur noch auf der Felge.

00:12:34: Die Reifen waren das einzige, was nicht aus chinesischer Produktion kommt, nicht aus BYD Haus interner Produktion kommt, habe ich gelesen, und die müssen nach jedem Mal, wo vierhundert Kilometer überschritten wurden, gewechselt werden.

00:12:46: Also bei jedem Test, wo die vierhundert Kilometer gefahren sind, mussten diese Reifen aus Sicherheitsgründen auch gewechselt werden.

00:12:53: Auf jeden Fall ein Reifen so viel wie ein Kleinwagen.

00:12:54: Also wir reden nur nicht von der Felge, sondern nur vom eigentlichen Reifen.

00:12:58: Vergesst nicht wie die Firma ist.

00:12:59: Irgendwie Gilly, Gitti, irgendwie sowas.

00:13:02: Das ist das Einzige, was nicht Biberdy intern ist.

00:13:04: Alles andere, im Gegensatz zu vielen anderen Supercars, die ja sich des Chassis und sonst was oft, das sind ja speziell Umbauten, aber nicht so trotzsetzen die oft auf was auf und vor allen Motoren technisch offensichtlich nehmen sie einen Grundmotor und bohren den auf.

00:13:19: Biberdy hat alles selber gemacht.

00:13:21: Deshalb eben diese unfassbaren Hochleistungs Pneus, die darauf gezogen wurden.

00:13:28: Nicht schlecht.

00:13:29: So, in dem Artikel, den ich gelesen habe, wurde mehrfach das Wort China Speed genannt, weil dann doch die geneigten Zuhörer und Zuschauer in der Nähe von Osnabrück sich gewundert haben, wie schnell das ging.

00:13:47: das BYD oder Yang Wang in dem Falle, also die haben jetzt glaube ich vier Jahre entwickelt, wie schnell das ging, dass die dieses Hochleistungsfahrzeug dahin gebastelt haben und eben alles Hausintern, also Aerodynamik, Chassis, logischerweise die Batterien, das muss man denen jetzt nicht erklären, aber auch das ist jetzt nicht total banal, also sozusagen du willst nicht, dass das Ding dir abbraucht bei bei fournod six ninety kmh.

00:14:15: Eigentlich sozusagen, also Bugatti hielt diesen Rekord, war das jetzt vierhundert neunzig oder vierhundert, was war immer, auf jeden Fall haben sie das, haben sie geknackt, also Bugatti hat hielt diesen Rekord, was war so aus dem Hause VW die Marke, da wurde jetzt oder da wird jetzt natürlich von Wachwechsel gesprochen, auch in dem Bereich.

00:14:33: Und das ist auch klar, dass sozusagen bei wenn jetzt einer fourhundsechsten neunzig knackt, vermutlich wenn nur einmal die das Grundgerüst hast, dass die wahrscheinlich auch knapp an die fünfhundert oder vielleicht sogar über die fünfhundert rüber gehen können und das wiederum auch, also das klar ist das yang wang oder chinesische autobau oder superkabauer in dem fall.

00:14:54: Ja, uns da mal mindestens, also uns überholten und wahrscheinlich der technologische Frugersprung überzeit so groß ist, dass das Das wird das das wieder Schwierigkeiten haben, wenn das wieder einzuholen.

00:15:04: Jetzt kann man immer sagen, okay, wen juckt es, ob du vierhundertsechsteinundzig km haben mit so einem Super Sportcar fahren kannst.

00:15:10: Aber das ist wie mit allen dieser Hochtechnologie.

00:15:12: oder jetzt sagen wir Formel eins oder wie auch immer, dass das trickles down.

00:15:17: Also das fließt ja dann runter in der in der Supply Chain und das Wissen, was dort generiert wird.

00:15:22: Das wird ja dann zumindest in Teilen, also die Bremsen, Teile von der Batterie, bei den Reifen, bei der Aufhängung, you name it.

00:15:28: Geht ja dann über die nächsten.

00:15:30: keine Ahnung.

00:15:30: gibt mir mein Zeitraum mich jetzt mal zehn Jahre oder sowas wird das ja rein fließen in in in in normale produktion und in normales wissen.

00:15:38: Wie dort Autos gebaut werden und das ist dann ja das ist ein wachwerter

00:15:42: muss aber auch like for like vergleichen.

00:15:45: der der bugatti sind verbrennungsmotoren und da ist halt so du

00:15:51: zwölf ist das gewesen

00:15:52: ja genau und.

00:15:56: Ja,

00:15:57: der hatte halb so viel PS, also eine Tausend Fünfhundert, also ist immer noch viel, aber ist halb so viel wie wie der ... ... Jan Wang jetzt und hat halt auch die Beschleunigung hingekriegt und war irgendwie, ich glaube, vier oder sechs Stundenkilometer langsamer.

00:16:13: Ja und wenn du mich jetzt fragen würdest stand heute würde ich mich lieber in chinesisches fahrzeug oder in deutsches fahrzeug selbst setzen bei der geschwindigkeit.

00:16:22: ich glaube da würden wir intuitiv alle dieselbe antwort geben.

00:16:24: ja dann finde ich auch.

00:16:29: also diese elektromotoren haben natürlich ein drehmoment der von einem verbrennungsmotor nicht nicht eingeholt werden kann.

00:16:38: das liegt einfach in der natur der sache und in der physik der sache.

00:16:42: das heißt Du kannst in meinen Augen kannst du eine Schrankwand auf fünfhundert Stunden Kilometer beschleunigen, wenn du da genug PS reinbaust.

00:16:52: Wenn sie aus Osnabrück kommt.

00:16:54: Ja, weiss ich nicht.

00:16:56: Du kannst halt... Und die Frage, die ich mir halt immer stelle, ist, wofür machst du das?

00:17:03: Ja, also ich verstehe sozusagen, dass die Menschen einen Bedürfnis haben.

00:17:10: immer neue Rekorde aufzustellen, vor allem bei Geschwindigkeiten.

00:17:13: Man muss der Vollständigkeit halber auch sagen.

00:17:15: Ich kenn's nicht mit Bluebird.

00:17:16: Bluebird war in... ...Ninzehundertneunzigerjahren ein Fahrzeug, das nicht unweit von dem Platz, wo der Burning Man stattfindet, in der Wüste, in Geschwindigkeitsrekord aufgestellt hat und die Schallmau durchbrochen hat, also etwa so über twelvehundertstimmen Kilometer gefahren ist.

00:17:39: Das Fahrzeug war am Ende des Tages einfach nur eine Flugzeugturbine, und zwar aus dem Starfighter.

00:17:45: Und da haben sie ein Cockpit vorne drauf gesetzt.

00:17:47: Ich

00:17:47: kenne das Video, glaube ich.

00:17:48: Ja,

00:17:48: ja.

00:17:49: Und so, das heißt, die Frage ist immer, womit vergleichste das?

00:17:52: Ja, und jetzt, vierzig Jahre später bauen die Amerikaner immer noch nicht die besten Fahrzeuge auf der Welt, ne?

00:17:58: Nur weil sie ein menschliches Wesen auf tausend zweihundert Stundenkilometer am Boden beschleunigt haben, ne?

00:18:05: Und bei den Chinesen ist es halt... Also ich finde das ich finde das gut, ich will das auch gar nicht gar nicht schlecht reden und mimimi machen, also auch der typ der drin saß, der hat mein absoluten Respekt, weil das erfordert echt schon Mut als erster.

00:18:22: Allerdings als

00:18:23: erster Sonne Sonne Geschwindigkeit zu fahren, also das.

00:18:26: Das ist alles schon cool und ich weiß auch nicht, ob ich mich das getraut hätte.

00:18:30: Also in einem Fahrzeug so eine Geschwindigkeit und dann muss, also das muss alles schon wirklich gut getimt sein, ansonsten klebst du da an der Wand.

00:18:40: Ja klar, allein, allein, also allein Wind, irgendwie Streckenbeschaffenheit, Temperatur der Reifen, also sozusagen, da spielt ja jedes halbe, jedes, jedes Zehntelprozent Ist ja ausschlaggebend bei so einem ding und soll das wirklich gut gegessen haben, bevor ich rein

00:18:58: ist.

00:18:58: Es ist ja auch kein Zufall, dass wir es in Deutschland testen und nicht in Asien oder in China oder was ist das?

00:19:04: ich froh.

00:19:06: Das gibt ja ein Grund, warum wir das hier machen.

00:19:08: Am Ende des Tages ist das in meinen Augen, ist das Marketing, der Gag, Leute, die sich ein Fahrzeug mit dreitausend PS kaufen und... nicht irgendwie begeisterte Schrauber sind oder selber getuned haben, sondern das wirklich von der Stange kaufen.

00:19:23: Da weiß ich nicht, was du damit willst.

00:19:26: Wenn du so viel Power unter dem Hinteren hast.

00:19:30: Also, wofür?

00:19:33: Just because you can.

00:19:34: Das ist wahrscheinlich häufig auch eine Antwort.

00:19:38: Gut, aber alles über hundert und dreißig PS ist dann wirklich unnützlich.

00:19:43: Also ich sehe, was du sagst, dreißig Stück wollen sie davon bauen und dann geblich natürlich herausverkauft.

00:19:49: Weißt du den Stückpreis?

00:19:54: In dem Artikel stand nur das Wort astronomisch.

00:19:56: Das bedeutet jetzt für verschiedene Leute verschiedene Sachen.

00:19:59: Ich würde sagen, was kostet das Ding?

00:20:02: Dreimio?

00:20:04: Was meinst du?

00:20:07: Ja Dreimio finde ich, also der hört sich jetzt scheiß an, aber Dreimio finde ich jetzt nicht astronomisch.

00:20:15: Also wenn es mit... Was kosten

00:20:16: Bugatti wären oder ich glaube der Chiron war es, der das geknackt hat.

00:20:20: Was kostet

00:20:21: ein Chiron?

00:20:22: Nicht

00:20:22: jetzt sozusagen Sammler?

00:20:25: Zweieinhalb Liste.

00:20:27: Zweieinhalb Mio.

00:20:27: Liste.

00:20:31: Die Liste will ich mal sehen.

00:20:34: Mit Goldfäden gemachtes Buch.

00:20:38: Also ich würde sagen ja Mio.

00:20:39: Aber vielleicht ist es auch totaler Schwassin.

00:20:41: Also ich würde jetzt mal für drei Millionen müsste es auch die Batterien und so weiter bezahlt bekommen.

00:20:48: Vielleicht vier, aber ich... Keine Ahnung.

00:20:52: Ich würde sagen drei.

00:20:53: Wenn ich wenden müsste, wären es wahrscheinlich drei, drei Komma drei.

00:20:55: Wenn wir uns

00:20:55: den rausbringen, dann kannst du ihn jetzt schon kaufen.

00:21:01: Das könnte ich doof sagen, der ist ja schon draußen.

00:21:04: Ich habe keine Ahnung, als wäre das das ja Hand gearbeitetes Zeug.

00:21:06: Also ich glaube, du kannst ihn jetzt bestellen, dann kriegst du ihn in drei Jahren, oder?

00:21:09: Aber nein, die sind Chinesen, kriegst ihn in drei Monaten.

00:21:16: Bring us to China Speed.

00:21:18: Das ist ja eigentlich mein Punkt.

00:21:20: Ich glaube, und da bin ich ja bei dir sozusagen, wie dieser Podcast möchte.

00:21:24: Ja, also ich meine, der wird ja wirklich von allen Entscheidern, die sich lange gehört.

00:21:27: Friedrich Merz.

00:21:28: Schöne Grüße.

00:21:31: Pietro Lombardi.

00:21:33: Ja, also sozusagen die meisten Cheyenne, Wilson, Ochsenknecht.

00:21:37: Also sozusagen alle Leute,

00:21:38: die wirklich... Oritätlich meine ich so am unteren.

00:21:43: Wie so ich Riccardo Alang habe ich gar nicht... Moment mal.

00:21:45: Die hat

00:21:45: gestern hier...

00:21:46: Rechineck habe ich gar nicht gesagt.

00:21:47: Die hat gestern hier einen Bachelor gemacht, ne?

00:21:51: Bless her, ich wünsche alles gut.

00:21:53: Auf jeden Fall.

00:21:54: Da Sie das alle hören, wollen wir uns sehr Mut machen.

00:21:58: Aber dieser China-Speed, der sollte uns doch irgendwie zu denken geben gegenüber unserer Beräsigkeit.

00:22:04: Und das hilft nichts, immer das anzusprechen.

00:22:07: Ich frage mich sozusagen, wann wir uns wieder sortieren und angreifen.

00:22:14: Nur habe ich gerade da wenig.

00:22:16: Ich würde nicht lachen.

00:22:17: Es geht jetzt nicht so militärisch.

00:22:20: Es geht immer geschossen bei mir im Kopf.

00:22:23: Aber ich frage mich, wie das gehen soll, wenn wir gerade eigentlich alles ausverkaufen, was wir in diesem Land haben, inklusive, wir haben nur noch die Automaten, alles andere wird mindestens beim Joint Venture, wenn ich verkaufe.

00:22:35: Irgendwie ist das unbefriedigend, Michel.

00:22:38: Was machen wir?

00:22:42: Was machen wir jetzt damit?

00:22:43: Wir bauen auch so einen Supercar, weil in Osnabrück gibt's, du hast wahrscheinlich einen Kumpel aus der Uni, der baut Supercars.

00:22:51: Naja, aber ich hab einen Bekannten, der bei Blue Halo, das ist ein amerikanisches Drohnenunternehmen, sehr gutes übrigens, federführend mitgestaltet.

00:23:03: Das ist ganz interessant.

00:23:05: Aber das ist ein anderes Thema.

00:23:11: Das ist jetzt so ein bisschen Stammtisch und auch so ein bisschen Ausholen aus.

00:23:14: dem ist zwanzig vor neun und ich habe noch keinen zweiten Kaffee.

00:23:17: Aber im großen Ganzen.

00:23:20: Also wir erinnern uns an der letzte Woche.

00:23:22: Wir müssen die Podcast machen.

00:23:23: Nachmittagessen.

00:23:24: Wenn du dein Zucker hoch hast, weil da kommen auf jeden Fall die besten Witzeball raus.

00:23:31: Wer mir hier welche Zahnbürsten schenkt und solche Sachen.

00:23:35: Ja, wir Deutsch.

00:23:38: Dreiundzwanzig Minuten.

00:23:39: Ja.

00:23:39: Die Europäer sind halt nicht gemacht für Commodities und das siehst du halt am größten europäischen Konzern Volkswagen.

00:23:48: Auch da haben sie verlernt Commodities zu bauen.

00:23:51: Commodities heißt günstige kleine Fahrzeuge.

00:23:54: Mit allem was dazugehört, mit der gesamten Wertschöpfungskette.

00:23:57: Und das war halt der Trend in der westlichen Welt, dass die ganzen Commodities, also Teile, Aber auch Batterien, Elektromotoren, etc.

00:24:07: Das wird ja alles outgesourced.

00:24:08: Oder wurde alles outgesourced in den letzten dreißig Jahre in Länder, wo es günstiger herzustellen ist.

00:24:13: So, und jetzt haben wir halt die DN-Fralisierung vor der Haustür.

00:24:17: und jetzt die Frage, was wir das machen wollen damit.

00:24:19: Ich glaube, dass langsam ein Aufwachen stattfindet.

00:24:24: Auf der einen Seite, auf der anderen Seite haben wir halt zwei strukturelle Herausforderungen, die halt wir als... Welt im interziellen Sektor und du bist ja in London ja London ist ist.

00:24:38: Wahrscheinlich die am wenigsten industrialisierte verbliebene Hauptstadt in Westeuropa.

00:24:47: Noch noch vor Paris.

00:24:49: die die eigentlich nur noch ein Banking und Service Sektor haben ja und das das.

00:24:57: Da kann man einfach so ein bisschen von ableiten, was passiert als nächstes.

00:25:02: Und dann kann man sagen, ich möchte auch in diese Richtung gehen oder halt nicht.

00:25:05: Und was der Steve, der britische Premierminister mit Trump besprochen hat, am Ende des Tages sind sie absoluter Spiel, weil der Weltpolitik geworden, weil sie halt keine eigene Industrie mehr haben und damit komplett in Abhängigkeit zum Rest der Welt stehen.

00:25:21: Das, glaube ich, ist in Europa... Noch nicht der Fall, aber die beiden strukturellen Themen, die wir haben, ist halt hohe Energiekosten, hohe Arbeitskosten.

00:25:29: Das ist der Punkt.

00:25:31: Das ist der Punkt.

00:25:32: Ich hatte...

00:25:33: Ja.

00:25:33: Entschuldige.

00:25:35: Ja, die...

00:25:38: Ich hatte eine total gute Diskussion mit jemandem, der ich weiß, dass diejenige diesen Podcast hört, aber das darf ich, kann ich jetzt nicht namentlich nennen, aber die ist Betriebsratvorsitzende bei einem wirklich, wirklich großen... Europäischen Konzern würde ich fast sagen, aber zumindest mal also doch europäischen Konzern.

00:25:57: Und haben wir die gleiche Sache geredet, weil ich ja hier in dem Podcast öfter mal kritisch mich äußere oder zumindest sage, dass Strukturreform eben nicht bei der Arbeitgeberseite aufhören und bei den Steuern, sondern wir schauen mal genau angucken müssen, was Mitbestimmungen, welche Blüten das getrieben hat in diesem Land.

00:26:15: der Wohlfahrtsstaat, der damit und die Ausnutzung aller möglichen Rechte des Wohlfahrtsstaats dazu.

00:26:21: Ganz interessant, sozusagen habe ich ein, zwei Kernpunkte, Kernthesen geschickt bekommen, also da war eben Industriestrompreis fünf Cent.

00:26:30: Und da bin ich völlig, gehe ich voll mit, da sozusagen aus Gewerkschaftssicht sozusagen, dass vernünftige Industriepolitik gemacht wird und allen voran mit den Energiepreisen.

00:26:41: Es ist nicht so, dass alle in diesem Land die Augen davor verschließen und sagen, es muss immer nur weitergehen und immer teurer werden.

00:26:50: Das ist, glaube ich, das ist der Kernpunkt so.

00:26:52: Und ich finde es wirklich immer wieder überraschend.

00:26:55: Also es wird nicht mehr drüber geredet, dass wir diese Atomkraftwerke ohne Not abgeschaltet haben.

00:26:59: Jetzt wird nur drüber geredet, okay, wenn wir die jetzt aber in Gold neu bauen, dann ist es ganz arg teuer.

00:27:06: Und deswegen lohnt es alles nicht.

00:27:07: Deswegen müssen wir nur noch Windkrafträder bauen.

00:27:11: Ich wundere mich ein wenig über die wirklich planlose Energiepolitik in diesem Land und die wird erneuerbare Beinhalten.

00:27:18: Die braucht riesige Batteriesprecher.

00:27:19: Übrigens Tadah, dann würden einige Sachen nämlich auch ausgeglichen werden können.

00:27:23: Die braucht aber sehr höchstwahrscheinlich, so wie überall, auch auf der Welt traditionelle Wege Strom zu produzieren.

00:27:30: Und ich würde behaupten, zumindest einer der Wege wäre Atomkraft.

00:27:37: Aber das wird nicht gegangen.

00:27:39: Der zweite Schritt, und das war das Gespräch mit dir, habe ich gesagt, naja, wie wäre es denn, wenn wir nur noch drei Wochen Lohnverzahlung haben?

00:27:46: Zweiundvierzig Arbeitsstunden pro Woche haben ohne Lohnausgleich.

00:27:51: Und gewisse Mitbestimmungsrechte mal für Kernindustrie und oder Abteilungen, die neu geschaffen werden, die disruptiv sind jetzt mit AI und so weiter, einfach nicht mehr vorhanden ist.

00:28:00: So, das kam jetzt nicht so gut an in dem Gespräch.

00:28:04: Nee, es kam gut an, aber ich glaube, wir müssen... Das sind die zwei Stellhebel Energie und die Arbeitskosten beziehungsweise die Produktivität.

00:28:12: Und ich habe bei beidem nicht das Gefühl, dass wir es angehen.

00:28:16: Mal ganz pauschal, es ist jetzt auch stammtisch, gebe ich die recht, ich habe jetzt auch gerne tolle Lösungen präsentiert, aber so kann es nicht funktionieren.

00:28:25: Und ich frage mich, wann das mit der Energie den Leuten mal endlich auffällt.

00:28:30: Und es ist nicht so leicht zu reversen auf Deutsch gesagt.

00:28:33: Und wann es mit den Arbeits- und Nullkosten und vor allen Dingen den strukturellen Kosten der Mitbestimmung, das kann ja nichts, es kann nichts gemacht werden.

00:28:41: Wir haben einen Stillstand, wo andere in zwei Jahren was reißen, haben wir die ersten drei Sitzungen abgehalten.

00:28:46: Das kann es nicht sein.

00:28:48: Das kann nicht sein.

00:28:49: Das wird uns nicht, da werden wir nicht vorankommen.

00:28:52: Und das wird damit also so lange gemacht, bis halt der Gaul Tod umfällt.

00:28:56: und dann sagt jeder, jetzt bin ich in Rente, jetzt ist mir auch egal, aber so können wir halt den Land nicht regieren.

00:29:02: Den Eindruck habe ich nicht in Deutschland.

00:29:06: Ich glaube, die Leute sind ja intelligent.

00:29:09: Das unterstelle ich denen zumindest und die wissen schon, was passiert.

00:29:15: Es ist allerdings auch so, dass wir auch sechzehn Jahre eine Angela Merkel hatten, die den Staat halt verwaltet und nicht gestaltet hat.

00:29:26: Es ist einfach so.

00:29:26: Und das sagt sie übrigens auch selber von sich.

00:29:28: Die war übrigens gestern aus der Brücke und hat ihr Buch vorgestellt.

00:29:31: Natürlich war die aus der Brücke.

00:29:34: Wieso wundert mich das nicht?

00:29:36: Die ist übrigens gut befreundet mit dem Christian Wulf, der übrigens auch aus der Brücke kommt, ehemaliger Bundespräsident und

00:29:45: ehemaliger Hausbesitzer in der Nähe von.

00:29:50: Nein, ich habe mal, also, woher will ich hinaus?

00:29:53: Da ist sie ganz selbstkritisch gewesen, die Angela.

00:29:56: Man kennt sie ja.

00:29:56: Ja, du, das ist einfach so.

00:29:58: Und die letzten Reformen, die in Deutschland stattgefunden haben waren unter einem SPD-Kanzler, nämlich Gerhard Schröder.

00:30:06: Der hat die Agenda-Zwanzig-Szene aufgestellt und der hat dafür gesorgt, durch vor allen Dingen die ganzen Arbeitsmarktreformen.

00:30:13: um flexible Arbeitsmarktgesetze, dass inklusive Riester-Rente etc.

00:30:17: da kann man jetzt darüber sagen, was man möchte, aber wenn das Deutschland-Wettbewerbsfähig war, denn auch schon Anfang der zweitausend, aber Deutschland hat erkränkelte Mann in Europa und da sind wir jetzt wieder.

00:30:26: So, und jetzt haben wir, ich finde es immer schwierig, so populistische Aussagen zu machen, sondern ich gucke mir gerne mal an, so was, wo funktioniert es denn?

00:30:36: oder wo funktioniert es nicht und was... bei den Ländern, wo es funktioniert, was ist der Grund dafür?

00:30:41: Wenn wir uns erinnern, zum Beispiel Griechenland vor zehn, fünfzehn Jahren war Bankrott und ganz Europa hat Griechenland Kredite gegeben und dafür gesorgt, dass Griechenland zumindest finanziell überlebt hat.

00:30:59: Sozialseitig und auch Arbeitsmarktseitig hat Griechenland fast den kompletten Sozialstaat umgebaut und sei so umgebaut, dass die Griechen im Schnitt mittlerweile, ähm, achtundvierzig bis fünffünfzig Stunden im Schnitt die Woche arbeiten, ne?

00:31:13: Im Deutschland legen wir im Schnitt bei um die dreißig Stunden.

00:31:17: Ähm, Griechenland hat mittlerweile die stärkste Zuwachsraten in Europa, also Wirtschaftswachsumsdaten in Europa.

00:31:26: Zumindest in den letzten drei Jahren.

00:31:28: Da kann man eine direkte Korrelation herstellen zu Arbeitszeit und Wirtschaftswachstum.

00:31:32: Das ist einfach so gegeben.

00:31:33: Jetzt kann man sich drüber unterhalten, ob wir die vier Tage Wochen wollen und ob die Gewerkschaften von vierunddreißig und halbstunden Wochen auf zweiunddreißig stunden Wochen runtergehen wollen, etc.

00:31:46: Das führt völlig, völlig, völlig an den Markt realitäten vorbei.

00:31:53: Wer die erste Reformen, die stattfinden müsste, wer bei den Gewerkschaften.

00:31:57: So, wo man einfach sagt, pass mal auf.

00:31:59: Wir passen jetzt die Arbeitszeiten an.

00:32:01: Die sind nicht mehr zweiunddreißig und halb Stunden plus dreiundvierzig Urlaubstage im Jahr, sondern die sind wie bei allen anderen im Markt mindestens vierzig Stunden die Woche plus dreizig Urlaubstage im Jahr.

00:32:13: Das wäre ein erster Schritt.

00:32:15: Und das hat nichts damit zu tun, dass man die arbeite ausnutzen will oder wieder peitschen will oder so sagen das ist einfach eine direkte korrelation.

00:32:23: dann muss man sich auch gar nicht schön reden.

00:32:25: und die leute die die, sag ich mal, ein bisschen mehr verdienen in den meisten Fällen, wenn es kein Einkommen ist aus Kapital erträgen, sondern Einkommen ist aus Arbeitszeit und Arbeitsleistung.

00:32:38: Da ist einfach so, wenn du mehr arbeitest, hast du am Ende des Monats mehr auf den Konto.

00:32:42: Das ist einfach so.

00:32:44: Das ist der Erste Ansatz, dann diese zweite Diskussion zur Energiepolitik.

00:32:52: Es ist einfach so, dass ein Grid, also ein Stromnetz dadurch stabil gehalten wird, dass es große Generatoren gibt, also Generatoren im Sinne von Strom erzeugenden Kraftwerken, ob das Gas, ob das Atom, Kohle oder Wasser ist, heißt aber, dass du brauchst quasi im Stromnetz, damit konstant eine gewisse Herzzeige halten werden kann.

00:33:19: im Stromnetz, brauchst du... Je nach Landesgröße und Abnahme brauchst du eine gewisse Anzahl von Großgeneratoren, einfach um den Strom zu erzeugen.

00:33:27: Die Lösung kann und ist nicht, das Stromnetz so auszugestalten, dass nur noch Wind und Solarenergie den Strom generieren, weil das würde dazu führen, dass du viel zu viel Peaks hast.

00:33:40: und auch Speicher, also selbst auch Batteriespeicher können das einfach nicht ausgleichen.

00:33:44: Das hat einfach was mit den Widerständen in den Netzen zu tun.

00:33:47: Das ist rein physikalisch.

00:33:48: Und auch da muss man sich einfach mal ehrlich machen und sagen, was sind denn in Deutschland die Großgeneratoren für die nächsten fünfzig Jahre?

00:33:56: Das muss man sich einfach mal ganz neutral anschauen.

00:33:59: Wir haben weder Gas in Deutschland noch haben wir vorhersehbar genug Kohle.

00:34:03: Und Kohle ist auch der größte Schwachsinn, übrigens, in meinen Augen zur Energieproduktion.

00:34:08: Das heißt, es bleibt einfach rein rational, bleibt nur Atomstrom.

00:34:12: Das ist einfach so.

00:34:13: Und die können wir entweder selber herstellen und wir können den wie wir es jetzt machen einkaufen aus Frankreich.

00:34:21: Das ist einfach die Antwort auf die Frage und wenn wir auf fünf oder sieben Cent pro Kilowattstunde in Industriestrom kommen wollen, dann ist die Antwort Bild Baby Bild.

00:34:35: Lass mal überlegen was die richtige Lösung ist.

00:34:37: Es gibt rational und von der Herleitung her einfach keine andere Alternative.

00:34:42: Und es hat nichts mit Idealismus oder mit Glauben oder mit anderen, sonstwie gearteten Persönlichkeitsprofilen zu tun, sondern das ist einfach Fakt.

00:34:55: Ja, so.

00:34:57: Und das, das wäre die Lösung.

00:34:58: Ja.

00:34:58: Was ich geil finde ist, du hast jetzt drei Minuten gebraucht, um zu sagen, Schritzenmaier, du hast recht.

00:35:09: Stimmt, ich gebe

00:35:09: dir hundertprozent recht, was du sagst.

00:35:11: Du hast es natürlich in deiner unnachahmlichen Osnabrücker nüchternden Art zusammengefasst, aber das ist exakt, das ist es.

00:35:18: Die Frage ist, ja, ich bin mal gespannt.

00:35:23: Also, vielleicht gibt es Black Swan Events, die dann dafür sorgen, dass die Körperspannung, die dafür nötig ist, solche Reformen auch durchzudrücken, dann auch da ist.

00:35:34: Ich habe immer noch Hoffnung in diese Regierung.

00:35:38: Ich verstehe, ich habe es jetzt nicht, ich verstehe den Abgesang auf den Friedrich Merz nicht sagen, jetzt bin ich natürlich politisch eher rechts der Mitte angesiedelt, also vielleicht bin ich eher nachsichtiger, beziehungsweise mit dem Scholz hätte ich es genau gesagt, ich hätte eigentlich gehofft, dass das ein Scholz überhaupt irgendwas macht.

00:35:54: Bei einem März habe ich doch jetzt zumindest mal auf der Tonspur viele gute Ansätze gehört und jetzt geht es einfach darum, dass wir das für die Kernthemen angehen, das dritte wäre übrigens die Migration, das lasse ich jetzt mal Außen vor.

00:36:07: zumindest bei mir wäre es das dritte, vielleicht bei anderen Leuten ein anderes, aber ich glaube, das sind die drei entscheidenden Themen, die dafür sorgen, dass wir wirtschaftlich und so ökonomisch wie es so schön heißt, ein Land bauen, das das Widerstandsfähig ist und nach vorne blickt und sich die Wunden leckt die ganze Zeit.

00:36:27: Aber ich bin da gespannt.

00:36:30: Das wird jetzt wieder gesagt.

00:36:31: Das ist der Herbst der Entscheidung.

00:36:33: Let's see.

00:36:34: Also dann bring it on.

00:36:36: Ich hoffe, dass da alle mitspielen.

00:36:39: Sowohl die CDU, da sind genug Leute dabei, die ehrlicherweise sozialisiert wurden.

00:36:44: Also es gibt genug Günters in der... In der CDU, die eigentlich männliche oder weibliche Varianten, männliche Varianten von Angela Merkel sind.

00:36:56: Was schade ist, wir werden es sehen, wie das dabei rauskommt.

00:37:01: Und wenn es nicht so ist, da braucht man, also da muss ich kein Oracle sein.

00:37:06: Also, dass die AfD vierzig Prozent bekommt bundesweit oder sechsundreißig, sage ich mal, halte ich für nicht ausgeschlossen, vierzig Prozent.

00:37:17: Und ich sage, das kann man dazu stehen, wie man will.

00:37:20: Das meine ich jetzt mal wirklich ernst.

00:37:21: Da kann jeder drauf springen.

00:37:22: jetzt auf diesen Kommentar.

00:37:23: Ist mir scheißegal.

00:37:24: Da sollte sich aber am Ende niemand wundern, weil ökonomische Not, ehrlicherweise, ist der beste Treiber für radikale Parteien schon immer gewesen.

00:37:33: So, wenn wir das aber nicht angehen, weil wir im Vorken-Kurkungsheimen leben und immer nur denken, wir können Geschenke an alle verteilen auf der Welt und niemanden eine harte Abgewinn.

00:37:43: Wir gesagt, wenn die Härte ist, von auf dreißig oder fünfzehntig Urlaubsage zurückzugehen, dann haben wir den Knall nicht gehört.

00:37:49: So, dann wird das so passieren, mit den Wahlen, bzw.

00:37:54: das passiert ja schon und alle sehen unglaublich, gucken sich unglaublich an, wie kann das nur passieren?

00:37:58: Ich denke, es ist eigentlich doch relativ offensichtlich, sozusagen, dass das da eine große Unzufriedenheit herrscht und die die Kernthemen nicht angegangen werden.

00:38:07: Ich bin sehr gespannt, ob der Friedrich Merz das rumgerissen bekommt und ich wünsche es ihm, wirklich sehr.

00:38:12: und aus eigener warte kann ich nur sagen es wäre eigentlich die stunde der fdp es wäre eigentlich die stunde der fdp aller.

00:38:22: jetzt wollte ich gerade jemand nennen nennen der der der leider einem attentat zu opfer gefallen ist und zwar nur rein von sozusagen wir als geschafft haben die menschen sich zu zu engagieren unabhängig davon wie man zu seiner politischen meinung steht.

00:38:34: aber es fehlt der fdp einfach jemand oder eine person die die sich die Themen nimmt und mal beherzt vorantreibt, das gibt's leider nicht, aber ich, tja, so ist es halt, so stehen wir jetzt da, jetzt müssen wir auf dem Frisurich mehr zu hoffen, der jetzt ein sehr weiches Rückgrat hat bei einigen Themen, das muss man jetzt schon auch sagen im ersten Jahr.

00:38:56: Es ist ja so, dass Populismus dadurch gekennzeichnet ist, dass es immer sehr einfache Antworten am Stammtisch gibt, in der Praxis sind die aber selten umzusetzen.

00:39:08: So, ich hab dir gestern, glaub ich, auf Empfehlung von einem guten Freund von mir mit dem Oli schiebt.

00:39:14: Der hört auch immer den Podcast.

00:39:15: Hier ist eine schöne Grüße.

00:39:16: Gehen raus an dich.

00:39:19: Oli, grüß an dich.

00:39:20: Gehen von dem Lex Friedmannen-Podcast mit dem Norman Ola.

00:39:25: Und was der gemacht hat, der hat ein Buch geschrieben, das heißt Blitz.

00:39:29: Und der beschreibt quasi den Eingriff Deutschlands auf Polen und dann sukzessive den Eingriff Deutschlands auf Belgien, also Nierlande, Belgien und Frankreich.

00:39:43: Und dann schlussendlich die Entscheidung der Wehrmacht nicht auf Moskau durchzumarschieren, sondern sich aufzuteilen und nach Stalingrad und nach St.

00:39:51: Petersburg zu gehen.

00:39:55: Die underlying Message da ist, dass auch die Nazis in Deutschland von ihrem eigenen Erfolg überrascht waren und der Kern, der Nukleus, der Nazis waren die Stammtische in den Bierhäusern in München.

00:40:16: Das heißt, die Antworten, die diese Jungs am Ende gefunden haben für die Gesellschaft, die waren völlig... völlig aus der luft gegriffen und hatten mit dem hat mit der mit der realität wenig zu tun.

00:40:33: und das ist warum sage ich das?

00:40:35: weil eine sache die populisten sehr gut können und auch die afd ist da sehr gut drin ist dass sie in der kommunikation stark sind weil sie einfache antworten auf komplizierte fragen liefern können.

00:40:49: Und diesen Luxus haben die...

00:40:52: Und sie nicht wahrmachen müssen.

00:40:53: erstmal, ne?

00:40:54: Das hilft in dem Zusammenhang sozusagen.

00:40:56: Das ist

00:40:56: immer leicht, wie den Bundestrainer sagen, wenn er nicht da aufstellen soll.

00:41:00: Das ist schon auch Teil der... Genau,

00:41:02: die müssen so... Und diesen Luxus haben halt die Regierungsparteien nicht.

00:41:06: Sie können halt nicht einfache Antworten auf schwierige Fragen liefern, weil sie am Ende des Tages zeigen müssen, dass es funktioniert.

00:41:14: Und wenn es nicht funktioniert, wären sie dafür verantwortlich gemacht.

00:41:17: Aber... kommunikativ.

00:41:20: Beides stimmt nicht, ehrlicherweise.

00:41:22: Sie müssten nicht zeigen, dass es können und sie werden auch nicht verantwortlich gemacht, aber das ist eine andere Frage.

00:41:27: Ja, die werden ja schon daran gemessen, ob sich was ändert oder nicht.

00:41:30: Da

00:41:31: bin ich wirklich deutlich konservativ, als du.

00:41:34: Die machen es einfach nicht.

00:41:36: Sie reden über Themen einfach nicht und sie gehen... Ganz offensichtliche Sachen, die dieser Wirtschaft, nicht reden wir nur von der Wirtschaft, gut tun würden.

00:41:44: Wenn dezidiert nicht gemacht, weil es eigentlich verpönt ist sozusagen, weil die Politik nicht in München, im Würzelshaus gemacht wird, sondern in der Schlange im Zeit für Brot im Prenzlauer Berg und in der Zeitredaktion in Hamburg.

00:41:55: Das ist die öffentliche Meinung, letztlich die Einflussgebung in

00:41:59: Ausschlag ist und keiner

00:42:01: Wende vom Böhmermann an die Wand gestellt werden will.

00:42:04: Das ist ein Problem.

00:42:06: Da will ich ja darauf hinaus, ist, dass die Kommunikation der aktuellen Regierungspartei, und übrigens auch unter Olaf Scholz war es eine Vollkatastrophe, aber unter März ist es nicht besser geworden, die Kommunikation in Richtung Menschen ist unzureichend.

00:42:20: Und deswegen wundert mich das gar nicht, dass der März in den Umfragewerten so abstürzt, denn er ist kein guter Kommunikator.

00:42:28: Und auch die Bundesregierung ist nicht gut in der Kommunikation.

00:42:31: Die mögen intern gute Sachen machen und auch tolle Sachen umgesetzt haben.

00:42:37: Die sind für uns als Autonomalbürger, aber nicht nachvollziehbar, weil nicht drüber geredet wird.

00:42:42: Und auch, wie macht man es denn in gut geführten Unternehmen, wenn man schwere Veränderungen vor sich hat, dann kommuniziert man das und sagt, was man vorhat.

00:42:52: Und dass man so dass man die leute mitnehmen kann das findet einfach gar nicht statt.

00:42:56: Ich weiß nicht was in wie deutschland in fünf oder zehn oder zwanzig jahren aussieht und es fehlt komplett die vision.

00:43:04: Von den aktuellen parteien.

00:43:07: Und da macht die da macht die afd das besser.

00:43:10: in der Kommunikation, aber das Bild der AfD macht mir eher Angst oder gibt mir zumindest stark zu denken, wo übrigens auch genauso die linke Vision ist, ist eine absolute Katastrophe.

00:43:23: Aber die Zentralparteien, die haben keine Zukunftsvision für das Land und das ist das Problem.

00:43:29: Und auch in der Kommunikation ist das komplett unzureichend.

00:43:34: Und ich glaube auch, ich kann dir auch sagen, also ich glaube... Ich hab ja tatsächlich, man wird's mir nicht glauben, viele Freunde, die die Grünen wählen sogar oder die SPD.

00:43:46: Nee, ich hab's beiseite.

00:43:47: Es gibt auch Leute, die regional oder auch im Bundestagsebene involviert sind, völlig vernünftige Meinungen.

00:43:55: Und ich glaube, da würden ganz viele Statements, die du vorhin so ganz nüchtern aufgezählt hast, die würden unterschrieben werden, was Energiepolitik und so weiter angeht.

00:44:04: Aber ... Und das klingt, das mag jetzt wieder populistisch klingen, aber keiner scheint die Eier zu haben oder den Mut entschuldigen, die Kützbe mal rauszugehen und den Leuten ein paar Betrivalen zu vermitteln.

00:44:17: Wie zum Beispiel der frühe Gerhard Schröder, nicht Vladimir, sondern Gerhard.

00:44:24: Wie Gerhard Schröder.

00:44:25: Oder wie von anderer Richtung vielleicht einen Willy Brandt, wie Helmut Schmidt.

00:44:32: Ähm, also ehrlicherweise meistens der SPD-Kanzler gewesen, die das Mut hatten.

00:44:38: Ähm, dass keiner rausgehen sagt, so Leute, die Party ist vorbei, wieder Blume.

00:44:43: Hörst du mich noch?

00:44:45: Ja, natürlich.

00:44:47: Okay, sorry, weil ich hab hier eine Delay drin, Verzeihung.

00:44:49: Ähm, keiner rausgehen sagt, pass auf, die Party ist vorbei, wir müssen jetzt das, das, das, das ändern und da werden jetzt mal einige Zöpfe abgeschnitten.

00:44:58: Das ist das Problem, das traut sich keiner zu sagen, denn dafür wirst du ... Du wirst ja schon für minimalste Non-No-Brain-Aussagen, wirst du ja quasi schon öffentlich an den Brang gestellt.

00:45:14: Für Sachen, die so offensichtlich, wenn du die vor zehn Jahren gesagt hättest, hätten die Leute dich angeguckt, ob du noch alle Tasten im Schrank hast, weil das ja so offensichtlich ist, dass das so sein muss.

00:45:23: Heutzutage, weil wir so viele Schneeflöckchen da draußen haben und eben die Meinungsmache, es ist leider eine linksgrüne Wand, gegen die man medial läuft.

00:45:31: sie Julia Ruh, die gerade gekänzelt wurde.

00:45:34: Es ist einfach wahr, und da traut sich eben keiner zu sagen, das energiepolitisch, dass wir da was ändern müssen.

00:45:39: Da traut sich keiner zu sagen, ey, es ist schon ganz geil, dass wir eine super Autoindustrie haben, denn die ist das Rückgrat dieser Gesellschaft letztlich.

00:45:46: Das ist alles verpönt und wird letztlich verächtlich gemacht.

00:45:49: Das ist meine Wahrnehmung.

00:45:52: Und deswegen traut sich selbst ein Friedrich Merz, der glaube ich ein Mitte-Rechts-Konservativer wäre, mit allen Fehlern wie alle anderen Politiker auch, aber glaube ich ein... Der hat was Ordentliches vor, sozusagen.

00:46:04: Der möchte dieses Land voranbringen.

00:46:05: Der weiß ganz genau, dass er eigentlich nicht diese große Rede halten kann.

00:46:08: Und er müsste es machen.

00:46:10: Genau das, was du sagst, stimmt.

00:46:11: Es müsste einer sich hinstellen und sagen, das ist die Vision im Positiven.

00:46:15: Aber der Weg dorthin aller Griechenland führt über XYZ.

00:46:19: Und das traut sich keiner.

00:46:20: Und solange wir das nicht machen, habe ich überhaupt keine Hoffnung.

00:46:23: Du musst das Problem benennen und du musst einmal diesen Schmerz, du musst einmal ins kalte Wasser springen und das ist unangenehm.

00:46:29: und das werden drei Jahre mit quasi so mit riesen Demonstrationen und großen Tra-Ra, aber das müssen wir uns zumuten, weil sonst wird es nicht gehen.

00:46:40: Ja, da liegt das Problem der Sache aus zwei Gründen.

00:46:44: Erstens ist es halt nicht eine große Rede, sondern es ist eine konstante, durchgängige, koholrente Kommunikation.

00:46:52: die Stadt finden muss.

00:46:55: Für den Term, also für die Laufzeit der Regierungszeit, dass der eine Teil und der zweite Teil ist.

00:47:02: Und das ist das Problem, dass viele Politiker haben, diese Teil innerend sind das Menschen, die die Selbstdarstellung glieben.

00:47:10: Ja, jetzt zum Beispiel Annalena Baerbock, wie sie da ihren UN-Antritt da in New York dokumentiert hat.

00:47:19: Cringe-seitig nicht zu überbieten würden, wahrscheinlich deine Söhne sagen.

00:47:24: Und dasselbe sieht man auch bei Friedrich Merz, das Größte, was dem Merz, und das hat er auch immer gesagt, sein größter Traum war, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden.

00:47:38: Das hatte er es erreicht.

00:47:40: Der wird das nicht gefährden.

00:47:42: Der wird alles dafür tun, dass diese Macht und diese Positionen so lange erhalten bleibt wie möglich und dass er die Terms diktieren kann oder festlegen kann, wie er diese Stelle dann irgendwann verlässt auf eigene Terms, so wie das ein Angela Merkel gemacht hat.

00:47:58: Das Problem, was daraus entsteht, ist, dass er eben nicht die Sachen ansprechen wird, die notwendig sind, sondern er wird versuchen, dem Volke sag ich mal, nach dem Mund zu reden.

00:48:09: Und da geht aber die Schere auf.

00:48:13: Nämlich, er ist kein Mensch des Volkes.

00:48:17: Er gehört zu den Top- einen Prozent des Landes.

00:48:20: Das heißt, er weiß gar nicht, was gerade das Problem ist mit den anderen, neun, neunzig Prozent.

00:48:25: Oder sagen wir den anderen den unteren, fünfzig Prozent, um das mal jetzt plakativ zu formulieren, ob Busse, was passiert, wenn Busse nicht pünktlich fahren.

00:48:36: Ja, oder was passiert, wenn Züge ausfallen, die Leute nicht ins Lager bei Amazon kommen.

00:48:42: Oder bei Tesla in Grünheide, die Arbeitsbedingungen katastrophal sind, sich aber niemand drum kümmert, weil die Politik dort entschieden hat, dass die wirtschaftlichen Interessen vor Arbeitnehmerinteressen kommen.

00:48:55: Und das ist das Problem, was wir haben.

00:48:59: Niemand und der Letzte der das halt war und deswegen hat er so gut kommuniziert.

00:49:03: Ich bitte mich ja auch als absoluten Fanboy war halt Gerhard Schröder, weil er kam halt aus dem Volk.

00:49:09: Er hatte halt ein hartes Leben gehabt.

00:49:11: Er wurde alleine von seiner Mutter aufgezogen und hat am wirtschaftlichen Existenzminimum ist er aufgewachsen.

00:49:17: Und wie soll jemand, der bei BlackRock gearbeitet hat, groß sein?

00:49:22: Und das ist kein BlackRock-Bashing.

00:49:23: Ich wünsche jedem Menschen wirtschaftlichen Erfolg und gesundes und glückliches Leben.

00:49:27: Aus diesen Herzen, wirklich.

00:49:29: Aber wie soll jemand, dem es wirtschaftlich so gut geht, einfach auch alleine logistisch nachvollziehen, was es heißt, mit tausendstmalen Euro netto im Monat auszukommen?

00:49:40: So, und jetzt bin ich auch fertig mit dem Monolog.

00:49:42: Du hast gerade dein Bild angemacht hier, damit ich die Klappe halte.

00:49:45: Aber das ist ... Das ist das Problem.

00:49:48: Ich mach die Herzchen.

00:49:50: Also, gut.

00:49:53: Das ist das Problem.

00:49:54: Und da bin ich auch fertig.

00:49:57: Das aktuelle Problem in meinen Augen der SPD, dass sie diesen Anschluss zu den Menschen komplett verloren haben.

00:50:05: Und das ist eigentlich die größte politische Katastrophe des einzwanzigsten Jahrhunderts.

00:50:10: Dass wir keine rational agierende Partei mehr haben, die das Volk mit... realistischen Lösungen vertritt.

00:50:19: Du hast eine Linke, die eine Vollkatastrophe ist und du hast eine AfD, über die wir uns gar nicht unterhalten müssen.

00:50:25: Es gibt niemanden, der die Achtzig Prozent des deutschen Volkes so vertritt, dass es eine wirkliche Verbesserung gibt.

00:50:33: Und ich glaube fest daran, denn dafür sind wir Deutschen bekannt, dass wir unheimlich treu und ehrlich sind.

00:50:41: Und wenn man, wenn man uns erklärt, was wir vorhaben und was das vor allen Dingen auch bedeutet, dann bin ich fest davon überzeugt, dass die Gemeinschaft so stark ist, dass wir gemeinschaftlich auch durch das Tal der Tränen durchlaufen werden, um dann hinterher gestärkt wieder rauszukommen.

00:50:58: Nur das macht keiner, weil wir kein Politiker haben aktuell im Format eines wirklichen Volksrepräsentanten.

00:51:11: Lasst uns beide doch das machen.

00:51:13: Ja, ich kann das nicht.

00:51:14: Ich kann keine Politik.

00:51:15: Das muss ich sagen, das... Doch, doch, ich bin prädestiniert für die Politik.

00:51:20: Ich bin immer kompromissbereit.

00:51:22: Kompromissbereit und diplomatisch.

00:51:23: Der

00:51:23: letzte Mensch der Politiker, ich dürfte niemals Politiker werden, ohne Scheiß, nie im Leben.

00:51:29: Ich würde wirklich in der Sekunde, wo ein Jet über Polen ist, wo ich dann sofort abschießen, egal vor wo er herkommt, mir das wirklich auf gar keinen Fall dürfte das machen.

00:51:38: Ich wollte mal sagen, das war... Ich bin allen Hork politisch gesehen und ich gebe es auch zu und die Leute brauchen es auch, aber ich kenne meine Einschränkungen dadurch.

00:51:49: Und deswegen bin ich froh, dass es so besondere Leute, das meine ich jetzt mal ohne Sarkasmus, wie dich gibt.

00:51:54: Das war eine flande, tolle Rede.

00:51:57: Ernsthaft, mit ganz viel Herz, die ich vollumfänglich unterschreiben kann.

00:52:02: Meine Bluttemperatur ist immer dreißig Grad wärmer als deine und dir das jetzt mal so besonnen von dir zu hören.

00:52:09: Ich muss sagen, das entlässt mich in den Tag.

00:52:12: Ich möchte eigentlich nur noch drei, vier Menschen umbringen und nicht mehr zwanzig.

00:52:15: Das ist deine, das ist deine Leistung.

00:52:16: Ja,

00:52:17: sehr gut.

00:52:17: Du dann ...

00:52:20: Du hast eine Menge, du hast eine Menge Leben, du hast eine Menge Leben gerettet.

00:52:23: Nee, ich meine es ernst.

00:52:24: Was du sagst, stimmt.

00:52:25: So, und wenn wir Matacheles reden, jetzt eine abschließende Sache möchte ich noch sagen.

00:52:30: Ich wollte null andeuten damit.

00:52:33: dass das einfach ist.

00:52:34: Also meine Mutter war lange im Kreistag jetzt und da bin ich total stolz drauf, aber jetzt kann man natürlich sagen, Kreistag ist die niedrigste sozusagen Stufe der Vertretung, also vielleicht noch Stadtrat oder sowas wäre was.

00:52:46: Also wirklich jetzt nicht... dass man da über die Verteidigungspolitik des Landes entschieden hat, aber selbst da, wie unfassbar viel Aufwand das ist, die Leute sich damit auseinandersetzen, mit wie viel Scheiß die sich abgeben müssen, inklusive Kommentaren und Beleidigungen und sonst was, da hat ja keiner Bock drauf.

00:53:03: Und ich kann so ein bisschen verstehen, dass das auch dazu führt, dass man sehr, sehr, sehr genau aufpasst, was man wie wo sagt, weil es einem immer nur hinten rumgedreht wird.

00:53:17: Die einzige Sache, die eigentlich in der letzter Zeit in mir gereift ist, ohne dass ich eine genaue Antwort darauf habe, jetzt oder sagen wir das müsste so sein, die einzige Sache, die ich sozusagen beim wird im politischen Betrieb und das, was damit kommt, nicht komplett ändern können.

00:53:32: Aber eine Sache sehe ich, wir haben natürlich mit der Art von Koalitionen, die wir jetzt immer schließen müssen, mindestens zwei Parteien, wenn nicht drei Parteien, haben wir eine Instabilität und eine Trägheit, die einfach mit der jetzigen Welt nicht mehr mitkommt.

00:53:48: Ich sage jetzt nicht mal, muss es ein Zwei-Parteinsystem haben, wie in den USA.

00:53:52: Man sieht ja sozusagen, das kann man in die eine Richtung gehen und die andere Richtung.

00:53:55: Aber wir sozusagen, es kann sich auch niemand trauen, diese Politik und diese stetige Kommunikation so zu machen, weil er einfach abhängig ist von zu vielen Koalitionspartnern.

00:54:06: Und die Frage ist sozusagen, entweder kriegen wir eine so klare Wahl, irgendwann, weil das Wasser uns bis zum Halt steht, dass das dann eine oder anderthalb Parteien relativ viel Macht haben und dass auch ihre Programme umsetzen können und auch die Unterstützung dafür haben.

00:54:20: Und jetzt hoffen wir, dass sie richtige Parteien sind.

00:54:23: Oder, oder, oder wie wäre unser, das System an sich im System vergleichen, das sage ich ohne Wertung, ist einfach einem chinesischen und einem derzeitigen US-System völlig unterlegen, als Europa gedacht.

00:54:38: Deutschland dann sowieso.

00:54:40: Nein.

00:54:40: Und das ist so hart, das klingt, wenn wir uns keine Reformen, wenn wir nur zugucken, nicht gestalten.

00:54:48: Ja klar, klar, klar.

00:54:50: Aber systemisch sind wir nicht unterlegen.

00:54:54: Wir sind taktisch sind wir unterlegen aktuell, weil wir eben halt nicht definiert haben, was das Ziel ist.

00:55:00: Und wir haben kein Ziel, hinter dem wir uns gemeinschaftlich vereinigen können.

00:55:04: Die USA haben nach wie vor den amerikanischen Traum.

00:55:07: Jetzt unter Mager ist der sicherlich ein bisschen angefasst.

00:55:12: Aber die ganzen Migranten, die in den USA kommen, die wissen ganz genau, warum sie dahin wollen, nämlich weil sie wirtschaftlich Aufstieg haben wollen.

00:55:20: Selbe gilt für China aktuell.

00:55:23: Da haben die Leute den Traum wirtschaftlich aufzusteigen.

00:55:26: In Europa geht es uns und vor allem auch in Deutschland geht es uns so gut, dass die Frage ist, so was vereint uns denn?

00:55:32: Ein gemeinsamer Bekannter von uns, also von dir und mir hat uns in München vor zwei Wochen gesagt, er wurde gefragt von, ich glaube, einem pakistanischen Freund, was ist denn das, was alle Deutschen verbindet?

00:55:43: Da musste er darüber nachdenken, hat er gesagt, eigentlich Bier trinken.

00:55:47: Ja, also das ist lustig auf der einen Seite.

00:55:52: Und selbst das mache ich nicht.

00:55:54: Das

00:55:54: ist lustig auf der einen Seite, aber echt traurig auf der anderen Seite, wenn das wirklich die erste Antwort ist, die dir in den Kopf kommt.

00:56:02: Und da muss doch dran gearbeitet werden.

00:56:04: Was ist nun das, was uns vereint?

00:56:08: Ich er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er er.

00:56:30: Da sind wir bei einer Sache, die wurde mal Leitkultur genannt.

00:56:34: Und ich glaube, da leit, man könnte Leitidee nennen, Leitgedanken oder man also sozusagen was, wie fasst man das zusammen an, was wir hier arbeiten?

00:56:40: Und ich glaube, dass das ein Revival feiern wird die nächsten zehn Jahre, denn ohne Leitgedanken, Spoiler, wird man auch eine Schwierigkeiten haben, Leute dafür zu gewinnen, ein Dienst für die Land zu leisten, vor allen Dingen an der Waffe.

00:56:55: Let's see, ich bin gespannt.

00:56:58: Ich wäre dafür, dass man die Diskussion führt, aber auch da habe ich den Eindruck, müssten wir mit ein, zwei.

00:57:04: Wohlfeilen Meinungen, die da im Blätterwald immer hin und her rauschen, seit spätestens neunundhundertsechzig mal aufräumen.

00:57:11: Letzt, ich bin total dafür.

00:57:14: Und ich glaube, das ist das tut dem Land gut und ich bin auch bei dir, dass das das ist sozusagen der Ruck, der durch uns der da durchgehen muss.

00:57:23: Ich

00:57:23: habe noch nicht den Eindruck, dass wir.

00:57:26: anfangs Strichen Rockbottom erreicht haben, dass wir uns ehrlich machen können.

00:57:30: Noch sind wir dabei zu versuchen, mit dem Sondervermögen und mit allen anderen möglichen Sperrenzien und, und, und Semantischen Tricks und Brandmauern und hast du nicht gesehen, uns so durchzulawieren.

00:57:42: Das klappt aber leider schlecht, weil auch die bösen, bösen Anderen dort draußen nicht so richtig mitspielen.

00:57:48: Die hören nicht auf die Stoppregel, ja, die halten sich nicht an die DSGVO und so weiter.

00:57:53: Das ist halt alles doof.

00:57:55: Ich glaube irgendwann kommt der Moment der Wahrheit und ich hoffe sehr, dass er schnell kommt, denn dann haben wir einen Gestaltungsspielraum.

00:58:00: Wenn er nämlich kommt, wenn wir mit dem Rücken an der Wand sind, ist es leider so, dass politisch erst mal Parteien gewinnen werden, die sehr einfache Lösungen auf sehr komplexe Themen bieten und vermutlich einfach eine Menge wirklich maximal nicht qualifizierter Leute in hohe Positionen liefern wird.

00:58:21: Und die Einschnitte werden umso radikaler und schlimmer sein.

00:58:24: Und das kann wirklich nicht in unserem Interesse sein, angefangen mit dem sozialen Frieden.

00:58:29: Aber ich bin gespannt.

00:58:31: Also mehr geht nicht.

00:58:32: Wir haben Krieg tatsächlich laufen.

00:58:34: Wir haben Flugzeuge und Flughäfen, die irgendwie ausgeschaltet werden.

00:58:39: Und irgendwann müsste man jetzt, wir haben eine Industrie, die deindustralisiert ist.

00:58:43: langen, langen, langen Jahren.

00:58:44: Wir haben eine steigende Arbeitslosigkeit.

00:58:46: Wir haben riesen Schuldenberge.

00:58:48: Wir werden eine Inflation bekommen, die durch ein Euro, die schwierig wird, in einem Kontext mit einem Euro im Griff zu halten.

00:58:57: Also, wir haben eine Migration, die nicht gesteuert ist oder nicht in dem Maße, wie es eigentlich sein müsste, inklusive der Unzufriedenheit, die damit kommt.

00:59:07: Ich, das ist schon der perfekte Sturm, sage ich.

00:59:10: Aber es hat eben noch nicht geknallt, was sehr gut ist.

00:59:12: Aber was wir daraus machen, let's see.

00:59:15: Let's see.

00:59:16: Ich hoffe,

00:59:17: ich teile das jetzt.

00:59:17: Jetzt willst du mit dieser positiven Nachricht die Leute ja hoffentlich nicht ins Wochenende entlassen, ne?

00:59:23: Und dann was ... Hast du noch was Schönes?

00:59:33: Spoiler, liebe Hörer, das ist das Letzte, was ihr hört.

00:59:36: Der Asteroid trifft die Erde in drei,

00:59:39: zwei,

00:59:40: eins.

00:59:43: Hab ich noch was Schönes?

00:59:46: Oh, jetzt, oh, jetzt, warte, warte.

00:59:47: Was machst

00:59:47: du in London?

00:59:48: Mach ich irgendwas Schönes am Wochenende?

00:59:50: Oh, ich bin bei meiner liebheizenden Schwester, sitze ich gerade im Homeoffice.

00:59:54: Wir haben aber, wir haben eine AGM, eine Annual General Meeting, also als Fond.

00:59:59: Müsst du auch letzt du deine Geldgeber zu einem annual meeting einberichtest mal wie das gelaufen ist wie deine strategie läuft und wir sind ja teil einer plattform als in charge und die plattform heißt dcp.

01:00:10: In Summe fünf milliarden an der management also die bauen datencenter und glasfaser machen machen.

01:00:17: growth equity also saas investments in charges jetzt eins.

01:00:20: ein anderes thema ist wird sicherlich defense ein auf dieser konferenz.

01:00:25: Den font gibt es noch nicht aber den soll es geben.

01:00:28: Das heißt, da kommen die die die Allianz und Black Rocks und sonst was, also unsere Shareholder als DCCP gesprochen zu uns und wir haben ja in London und treffen die und und und und ja, müssen unseren, unseren Shareholder berichten.

01:00:40: Und dafür bin ich da.

01:00:41: Ich habe mich rasiert.

01:00:42: Ich habe einen Anzug dabei.

01:00:44: Ich werde sehr gut aussehen und das wird gut essen geben.

01:00:47: Ich habe gesehen gestern, dass du beim Friseur

01:00:48: warst.

01:00:49: Deswegen, auf die Kamera aus, weil du würdest dich sofort.

01:00:52: Hast du gesehen, ne?

01:00:53: Ja, ich

01:00:54: habe mich gestern gesehen.

01:00:58: Also, du bist ein schöner Mann.

01:01:00: Dann hoffe ich, dass die Londonerinnen von dir die Finger lassen können.

01:01:07: Und die Londoner, we don't judge?

01:01:09: Nee, sowieso.

01:01:12: Das Thema hat es ja übrig bei mir.

01:01:14: Dazu beim nächsten Mal mehr.

01:01:17: Alles klar, da bin ich gespannt.

01:01:19: Also, und, und that bombshell, wie man früher gesagt hat, bei, bei Top Gear, ne?

01:01:25: It's time to end the show.

01:01:28: Wir würden uns übrigens sehr darüber freuen.

01:01:30: über Bewertungen auf Spotify, unter Apple Podcast, auf LinkedIn, posten wir jeden Freitag ein paar Updates aus der Mobilitätswelt.

01:01:41: Und wenn ihr das liked, würdet ihr unseren Podcast und uns beide sehr damit unterstützen.

01:01:47: In dem Sinne wünschen euch ein gutes Video.

01:01:50: Du hast was Salomonisches heute.

01:01:53: Ich liebe dich, Michel.

01:01:54: Dafür, dass du einfach so ein spitzenmäßig ausgeglichener Typ bist.

01:01:59: Wahnsinn.

01:02:00: Ich würde Kinder mit dir haben.

01:02:03: Ich bin total verliebt.

01:02:04: So,

01:02:05: tschüss.

01:02:05: Danke gleichfalls.

01:02:06: Tschau,

01:02:15: tschau.

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